Chronik des Reit- und Fahrvereins Eiserfeld e.V.

Am 15. November 1960 wird der Reit- und Fahrverein Eiserfeld mit 36 Mitgliedern gegründet. Am 14. Januar 1961 findet dann die erste Mitgliederversammlung statt und im Februar 1961 erwirbt der Verein sein erstes Reitpony.

Am 27. Februar 1961 wird der Verein in den Zucht- und Reiterverband Sauerland aufgenommen und kurze Zeit später auch in den Provinzialverband. Am 16. März 19621 erfolgt der Eintrag im Vereinsregister al s “Reit- und Fahrverein Eiserfeld e.V.“

Im Juni 1961 wird in Eigenleistung ein Reitplatz mit Beleuchtungsanlage angelegt; im September findet dann mit dem „Tag des Pferdes“ die erste öffentliche Reitveranstaltung statt. Neben einer Quadrille gibt es Dressur- und Fahrprüfungen und Reiterspiele.

Die erste Jahreshauptversammlung findet am 15. November 1961 statt. 1962 wird dann das Grundstück am Eisenzecher Zug gepachtet, auf dem 1964 eine Reithalle errichtet und ein Reitplatz angelegt wird. Für die Ausbildung der interessierten Kinder, Jugendlichen aber auch Erwachsenen zeichnen zunächst einige erfahrene Reiter des Vereins verantwortlich.

 Am 1. Mai 1964 findet ein vereinsinternes Turnier für die Jugend statt – dies war der erste „Reitertag“, der bis heute am 01. Mai stattfindet. Zwischenzeitlich beschränkt sich die Teilnahme aber nicht mehr nur auf Vereinsmitglieder, sondern Kinder und Jugendliche aller Vereine können hier Turniererfahrungen sammeln. Im Oktober 1962 fand auf der Eisernen Hardt auch eine vereinsinterne Fuchsjagd statt. Im Herbst 1963 konnte der Verein das erste silberne Reitabzeichen und das erste silberne Fahrabzeichen feiern.

Am 24. und 25. Mai 1966 findet das erste große Turnier am Eisenzecher Zug statt, bei dem die Verbandsmeisterschaft ausgetragen wird. Dieses Turnier wird als Pfingstturnier bis heute jährlich erfolgreich fortgeführt.

Da die Aufgabe des Vereins die Förderung des Reitsports und damit natürlich die Ausbildung ist, übernimmt 1967 die erste Reitlehrerin, Christel Färber, die Ausbildung. Im Sommer 1968 wird die Ausbildung dann von Alfred Brück übernommen, bis im Dezember 1973 dann die Reitlehrerin Christel Meemann geb. Färber in die gerade fertiggestellt Reitlehrerwohnung einzieht. Hier wohnt auch heute die Reitlehrerin des Vereins.

Die Reitlehrerwohnung befindet sich in dem 1970 errichteten Stallanbau an die Reithalle. Im Dezember 1970 waren die ersten Vereinspferde eingezogen, nach und nach folgten dann auch Privatpferde. 1976 wurde dann ein weiteres Stallgebäude errichtet (Einweihung Dezember 1976) und eine Lautsprecheranlage in der Reithalle installiert. Im Oktober 1977 wird die Ausbildung der Reiter von Herrn Deiters übernommen.

Im April 2003 wird Karla Schulte als Reitlehrerin eingestellt. 2007/2008 wird der vorhandene Springplatz (Rasen) erneuert und Im Frühjahr 2008 wird der neue Sandplatz mit dem Pfingstturnier eingeweiht. 2014 wird oberhalb der Reithalle ein neuer Paddockstall errichtet, da die Boxenauslastung sehr gut ist und entsprechende Nachfrage vorhanden. Hier ziehen sieben Pferde ein.